| Institutsgeschichte Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. Mohren – Dr. med. R. Babic Dr. med. M. Rotter – Dr. med. G.W. Böhm Fachärzte für Pathologie 1976 / 77 Inbetriebnahme der Hauptabteilung Pathologie und Zytologie des Kreiskrankenhauses Deggendorf unter Chefärztlicher Leitung Dr. med. K. Bussler und Dr. med. W. Mohren. 1983-88 Verlagerung des Instituts in den Neubau des Klinikums mit Erweiterung der Arbeitsräumlichkeiten. Einführung der diagnostischen Methodiken Immunhistochemie und In-situ-Hybridisierung mit Einrichtung eines speziellen Labors. Kontinuierliche Steigerung der Untersuchungszahlen bei Ausweitung der überregionalen Versorgung auf umliegende Krankenhäuser und niedergelassene Arztpraxen mit Aufbau eines privaten Untersuchungsmaterial-Fahrdienstes in Kooperation mit der Gemeinschaftspraxis für Laboratoriumsmedizin Deggendorf (Dr. med. Dipl.-Chem. J. Bayerl / Dr. med. B. Wiegel). 1990 Modernisierung, Qualitätssteigerung und Erhöhung der Geschwindigkeit bei der Aufarbeitung des histologischen Untersuchungsmaterials mit Einführung eines Gewebsentwässerungsautomaten (VIP III). 1991 Umwandlung der öffentlich-rechtlichen Trägerschaft in die heute privatisierte fachärztliche Gemeinschaftspraxis für Pathologie und Zytologie am Klinikum Deggendorf unter Beibehaltung bzw. Übernahme des gesamten ärztlichen, medizinischen und logistischen Fachpersonals. Schaffung einer Assistenzarztstelle zur Facharztausbildung (Genehmigung auf 3 Jahre begrenzt). Einführung der EDV-gestützten Befundung und Archivierung auf eigenem Server. 1992- 93 Modernisierung und Effizienzerhöhung der Bearbeitung zytologischen Untersuchungsmaterials (Zytozentrifugation) mit Einführung der automatisierten Zytospin-Technik zur Punktions-Flüssigkeitsaufarbeitung. Integration eines weiteren speziellen Gewebsentwässerungsautomaten (VIP II) im histologischen Labor, aufgrund kontinuierlich gestiegener Untersuchungsaufträgen. 1994- 96 Ausscheiden des ehemaligen zweiten ärztlichen Leiters des Instituts, Dr. med. K. Bussler in den Ruhestand und Einstieg von Dr. med. R. Babic vom Institut für Pathologie am Klinikum Großhadern / LMU München (1995) sowie Dr.med.M. Rotter vom Institut für Pathologie am Klinikum Rechts der Isar / TU München (1996) als ärzliche Partner bzw. Teilhaber in der Gemeinschaftspraxis. Einrichtung einer zweiten ärztlichen Weiterbildungs-Assistenzstelle. Einführung der DNA-Zytometrie als innovative Methodik zur Verbesserung und Erweiterung bei der Diagnostik des Prostatakarzinoms. 1997 Fortlaufende Modernisierung, Verbesserung und Erhöhung der Effizienz sowie Geschwindigkeit bei der Bearbeitung des histologischen Untersuchungsgutes mit Einführung eines neuen hochentwickelten Gewebsentwässerungsautomaten (SHANDON) im histologischen Labor. Kontinuierliche Modernisierung im Laborbereich mit Inbetriebnahme eines halbautomatischen Objektträger-Eindeckautomaten. 1998 Einführung eines automatisierten Standardfärbeautomaten für die HE-Färbung im Laborbereich der Routine-Histologie (Linear-Stainer). Etablierung eines semiautomatischen Prozessors im Bereich der Immunhistochemie (Nexes/Ventana). 1999 Übernahme und Einrichtung eines zweiten Pathologischen Institutes am Klinikum St.Elisabeth Straubing als digital vernetzte Zweigstelle des Instituts Deggendorf mit innovativer Technik der Telemedizin. Einrichtung zweier digitaler Mikroskop-Kamera-Systeme mit EDV-LCD-Bildschirm Integration (DISKUS) zur Fotodokumentation, Falldemonstration und -diskussion zur Weiterbildung der Assistenzärzte sowie der Möglichkeit zur Kommunikation mit dem Institut Straubing über die Telepathologie. Erlangung des Zertifikats für die Gynäkologische Exfoliativzytologie von der Deutschen Gesellschaft für Zytologie (DGZ) durch drei angestellte Zytologie-Assistentinnen des Institutes. 2000 Etablierung einer neuen Methodik zum Nachweis von Human-Papilloma-Virus-Infektionen (HPV-) mit weiterer Subtypisierung der Virusstämme und Einrichtung eines speziellen Labors für das Hybridcapture®-Verfahren als Ergänzung zu bzw. Spezifizierung in der gynäkologischen-zytologischen Krebsvorsorgediagnostik. Schaffung einer dritten ärztlichen Assistentenstelle zur Facharzt-Weiterbildung. Maßgebliche Beteiligung am Aufbau und Eröffnung des Mammazentrums Ostbayern am Klinikum Deggendorf mit fester Integration des Pathologischen Instituts für die hochspezialisierte Brustkrebs-Diagnostik zur zentralisierten überregionaler Patientinnen-Versorgung. 2001 Aufnahme von Dr. med. G. W. Böhm – ehemalig leitender Oberarzt des Instituts für Pathologie am Klinikum Ingolstadt – als vierten fachärztlicher Partner in die Gemeinschaftspraxis zur Erweiterung des diagnostischen Spektrums und aufgrund weiterhin fortlaufend über die Jahre gestiegener Untersuchungszahlen. Erweiterung der Räumlichkeiten mit Schaffung eines neuen Schreib- und Verwaltungsbüros, Ausdehnung des Laborbereichs (weiterer Schnell- und Zuschnittplätze) sowie Neueinrichtung von fünf eigenständigen modernen ärztlichen Befundungsräumen. Einführung der Dünnschicht-Zytologie-Technik (Thin Prep®) als Ergänzung zur konventionellen gynäkologischen Exfoliativ-, sowie Organ- und Flüssigkeits-Punktionszytologie. Fortlaufende Modernisierung in den Labor-Spezialbereichen mit Einführung eines standardisierten, vollautomatisierten, Immunhistochemie-Stainers (Benchmark), der einer Laufzeit-Verkürzung der Sonderfärbungen auf wenige Stunden und somit eine Hochgeschwindigkeitsbearbeitung des Gewebes ermöglicht, sodaß ein Untersuchungsergebniss dem behandelnden Arzt bzw. dem Patienten bereits schon am selben Tag, bzw. wenige Stunden nach der Gewebsentnahme - auch bei komplizierteren Diagnoseanforderungen - mitgeteilt werden kann. Einführung und Mitgestaltung interdisziplinärer klinisch-pathologischer Tumorkonferenzen am Klinikum Deggendorf. 2002 Erteilung der vierjährigen Facharzt-Ausbildungserlaubnis für die drei angestellten Assistenzärzte durch die Bayerische Landesärztekammer unter Voraussetzung der Ableistung einer einjährigen Ausbildungsergänzung am Institut für Pathologie des Klinikums Nürnberg im Rahmen eines gegenseitigen Kooperationsvertrages. 2003 Erfolgreiche Teilnahme am Ringversuch allgemeine Immunhistochemie. Qualifikation und Genehmigung zur Teilnahme an der Regionalen Vereinbarung über die strukturelle und finanzielle Förderung ausgewählter Leistungen – Strukturvertrag Pathologie. 2004 Erfolgreiche Teilnahme am Ringversuch Immunhistochemie (Steroidrezeptoren u. Her2/neu) Qualifikation und Genehmigung zur Durchführung von Laboratoriumsuntersuchungen (PCR [Polymerase-Kettenreaktion] – Erregerdiagnostik bzw. Nachweis). Aufbau und Einführung der Abteilung für Molekularpathologie mit Einrichtung eines hochspezialisierten Sonderlabors. Einrichtung einer vierten assistenzärztlichen Stelle zur Facharztweiterbildung aufgrund der weiterhin fortlaufend gewachsenen Untersuchungseingangszahlen sowie der kontinuierlich gestiegenen, auch externen Obduktionsfällen (150 Autopsien / Jahr). Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) in der Pathologie mit Voreiterstellung als eines der ersten Institute in Deutschland mit dem Ziel der DIN EN ISO Zertifizierung der Gemeinschaftspraxis. Einrichtung eines weiteren, hochauflösenden, digitalen Mikroskop-Kamera-Systems (DISKUS) mit computergestützter Echtzeit–LCD-Screen Integration in das Intranet des Instituts für den Assistenzärztlichen Bereich. Ermöglichung von Demonstration zur Weiterbildung, second-opinion, Fotodokumentation und Vorbereitung der Fachkonferenzen sowie -vorträgen. Integration eines vollautomatisierten Objektträger-Folieneindeckautomaten im Routine-Histologielabor. Erbringung der Qualifikation und Teilnahmegenehmigung am Bayerischen Mammographie-Screening-Programm. Qualifikation und Teilnahmegenehmigung am Strukturvertrag gynäkologischen Zytologie. Teilnahme an den Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen des zertifizierten Fortbildungsprogramms der Bayerischen Landesärztekammer. Mitgestaltung und Teilnahme an überregionalen interdisziplinären Qualitätszirkeln. Einführung monatlicher, interdisziplinärer klinisch-anatomisch-pathologischer Obduktions-Fallkonferenzen am Klinikum Deggendorf. Organisation und Durchführung monatlicher interner und externer interdisziplinärer klinisch-pathologischer Tumorkonferenzen. Erfüllung der Anforderungen und Erbringung der Qualifikation zur fachärztlichen Teilnahme am Disease-Management-Programm für Mammadiagnostik. Erfolgreiche Zertifizierung der Institute Deggendorf und Straubing nach DIN EN ISO 9001:2000 durch die LGA-Intercert. 2005 Modernisierung, Qualitätssteigerung und Erhöhung der Geschwindigkeit bei der Bearbeitung des histologischen Untersuchungsmaterials mit Einführung eines weiteren leistungsfähigeren Gewebsentwässerungs-Prozessors (VIP V). Etablierung der FISH-Untersuchungstechnik (für Her2/neu u. Urovysion®) mit Einrichtung eines weiteren Speziallabors. Erweiterung des diagnostischen Spektrums in der Molekularpathologie (PCR » Mycobakterien u. Borellien-Nachweis). Erfolgreiche Teilnahme Ringversuch Immunhistochem. Gastrointest. Stromatumore : GIST (CD117). Mitgestaltung interdisziplinärer medizinischer Qualitätszirkel in Deggendorf und Straubing. Beantragung der vollen Facharzt-Zulassung bei der Bayerischen Landesärztekammer. Externe, qualifizierte Ausbildung einer angestellten MTA-Fachkraft zur Hygienebeauftragten des Instituts. Einführung eines vollautomatisierten Objektträger-Folieneindeckautomaten in der Pathologie Straubing. Etablierung der digitalen Befundübermittlung in das Intranet des Straubinger Klinikums. Ausbau und Erweiterung der Instituts-Räumlichkeiten auf Teile des angemieteten, angeschlossenen ehemaligen BRK-Gebäudes mit Auslagerung einzelner Laborbereiche und Einrichtung weiterer Schreibbüros sowie assistenzärztlicher Befundungs-Zimmer. Einrichtung von drei Veranstaltungs- bzw. Fortbildungssälen mit modernster technischer Ausstattung in enger Kooperation mit dem BRK-Kreisverband Deggendorf zur Errichtung eines überregionalen medizinischen Fortbildungszentrums am Klinikum Deggendorf. Übernahme des Managements der Fortbildungsräume durch das Institutssekretariat mit Einrichtung einer erweiterten Nutzungs- bzw. Buchungs- und Belegungsmöglichkeit des Fortbildungszentrums für externe Veranstalter. Erweiterung der eigenen Fortbildungsveranstaltungen auf überregionale interdisziplinäre Klinisch-anatomisch-pathologische Obduktions-Fallkonferenzen unter Einbeziehung der angeschlossenen umliegenden Krankenhäuser. Aktuell Kontinuierliche Erweiterung des Personalstandes des Instituts für Pathologie und Zytologie Deggendorf, über die Jahre, im Rahmen der Anpassung an die stetig gewachsenen diagnostischen, logistischen und ständig steigenden qualitativen und quantitativen Anforderungen in der Medizin. Derzeit arbeiten 57 Mitarbeiter im ärztlichen-, medizinisch-technischen-, logistischen- und Verwaltungs-Bereich der Gemeinschaftspraxis bei mittlerweile überregionaler Versorgung von 22 Krankenhäusern und zahlreichen niedergelassen Arztpraxen im gesamten ostbayerischen Raum. Ziele für 2006 Erneuerung, Anpassung und Modernisierung der Instituts-Website bzw. des Internetauftritts mit Einbau erweiterter Interaktivität. Einführung der Telemedizin für überregionale Tumorkonferenzen. Modernisierung in der Schnellschnittdiagnostik mit Anschaffung neuer Kryostate. Schaffung einer gastärztlichen Assistentenstelle. Fortbildung IAP in Bonn. Umstieg vom bayerischen- zum deutschen Mammascreening-Programm. Räumliche Integration des Ärztlichen Kreisverbandes in dem neu ausgebautem, angeschlossenen ehemaligen BRK-Gebäude. Kooperation und zur Verfügung-Stellung von Räumlichkeiten für die Strahlentherapie aus Passau. Anmeldung der Assistenzärzte zur Facharztprüfung für Pathologie. Teilnahme an Ringversuchen Immunhistochemie und Molekularpathologie. Erweiterung des Diagnose-Spektrums in der Molekularpathologie PCR » Hepatitis B und C Nachweis Methodik. Planung einer kundenorientierten Einsender-Befragung. |